Die Unsicherheitsholding

Milizen in Russland: Die Unsicherheitsholding

Die russischen Ordnungskräfte, die mit ihrem staatlichen Gewaltmonopol und der pyramidalen Geschäftsstruktur die Wirtschaft fest umarmt halten, blecken immer tückischer die Zähne. Das kann ganz freundlich aussehen.

Die “Menty”, wie die staatlichen Disziplinwächter als Kaste heißen, galten schon unter dem Zaren als Menschenschinder, im Unterschied zu den Kriminellen mit staatlicher Lizenz. Anders als die “Bullen” steht der “Ment” für einen Staat, der von seinem Land mehr verlangt, als es geben kann, und daher die Bevölkerung in Okkupanten und Okkupierte teilt.

Heute ähnelt die russische Miliz einer landesweiten Holding, die die unterschiedlichen Landstücke verwerten darf. Die besten Erträge bringt natürlich Moskau. In der vielerorts versteppten Gesamtwirtschaft nimmt sich die Hauptstadt aus wie ein ökonomischer Regenwald. Laut der “New Times” wirft der Moskauer Zentralbezirk im Jahr anderthalb bis zwei Milliarden Dollar ab.

http://www.faz.net/

via InoPressa

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